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Informationstag Wärmepumpe mit Schaubohrung in Stuttgart-Vaihingen
   

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Ihre Partner für modernes Bauen und alternative Energiequellen

 
 
Schaubohrung mit Informationen zur umweltschonenden Heiztechnik mit Erdwärme
 
 
Die Wärmepumpe ist ein modernes und energieeffizientes Heizsystem mit Zukunft. Der Informationstag Wärmepumpe mit Schaubohrung der EnBW Energiegemeinschaft e.V. und ihrer Partner für modernes Bauen und alternative Energiequellen, die Firmen
 
EnBW

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zeigte am 24. April 2009 in Stuttgart-Vaihingen daß für die zukünftige Beheizung einer Doppelhaushälfte die Energie zu einem Großteil umweltschonend aus dem Erdreich gewonnen werden kann.
 

Der Informationstag Wärmepumpe mit Schau-bohrung wurde im Rahmen der diesjährigen, vom Bundesverband WärmePumpe (BWP) e.V. initiierten, bundesweiten Wärmepumpen-Aktionswochen durchgeführt. Als Gemein-schaftsaktion der EnBW Energiegemeinschaft e.V. und ihren Partnern Uwe Hamann Sanitär/ Heizung, Gungl Bohrgesellschaft mbH, EBZ Energie-Beratungs-Zentrum Stuttgart e.V., Alpha Innotec, Innovative Heiztechnik Dirk Söndgerath, ReVital Immobilien e.K. sowie der EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH informierte diese Veranstaltung rund um den wirtschaftlichen und umweltfreundlichen
Einsatz von Wärmepumpen.
  

 

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 Die Bohrstelle steht bereit für eine neue Schaubohrung
 der EnBW Energiegemeinschaft e.V. und ihrer Partner

     
Wie bei den bereits bei vorangegangenen Veranstaltungen begann die Veranstaltung direkt auf der Bohrstelle. Hier präsentierte sich die Firma Gungl Bohrgesellschaft mbH als verlässliches und kompetentes Bohrunternehmen. Nach der praktischen Vorführung lieferten ergänzende Fachvorträge der Partner vielfältige und wertvolle Informationen zu Funktionsweise, Vorteilen, Kosten, Fördermitteln uvm. dieser faszinierenden und umweltschonenden Heiztechnik.   
 
 
Die Natur nutzen und gleichzeitig schonen

Mit der Wärmepumpe möchte die EnBW eine neue, moderne und energieeffiziente Heizform fördern und einem größeren Kundenkreis näher bringen. Denn Wärmepumpen beziehen Wärme-energie zum Heizen und zur Warmwasserbereitung jetzt und in der Zukunft umweltfreundlich und kostenlos aus dem Erdreich, aus der Luft oder dem Wasser.

Schon in rund 10 Metern Tiefe herrscht im Erdreich zum Beispiel eine Temperatur von ca. 10°C und zwar unabhängig von der Jahreszeit. Die Sonne füllt diese Wärmequelle immer wieder auf. Über eine Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Erdwärmesonden kann dieses zu Heizzwecken an sich ungeeignete Temperaturniveau aus der Umwelt genutzt werden. Bis zu 75 Prozent des Energiebe-darfs eines Gebäudes für Wärme und Warmwasser kann so gedeckt werden. Lediglich 25 Prozent elektrische Energie sind zum Betrieb der Wärmepumpe, also zur Aufbereitung der Umweltwärme auf übliche Temperaturen in einer Zentralheizung, notwendig.

So erreichen Wärmepumpen eine bis zu 55 Prozent geringere Kohlendioxidemissionen als konventionelle Ölheizungen. Richtig in das Heizsystem eingebunden erfüllen sie auch die strengen Vorgaben des ErneuerbarenEnergienWärmegesetz (EEWärmeG) beziehungsweise dem ErneuerbarenWärme Gesetz (EWärmeG) in Baden-Württemberg für Alt- und Bestandsgebäude. Auch bilden sie in der neuen Energie-Einspar-Verordnung (EnEV 2009) eine verlässliche Größe zum Erreichen der gesetzlichen Mindestanforderungen. 
 
 
 

Funktionsweise der  Wärmepumpe

Die Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme, „pumpt“ sie auf ein höheres Temperaturniveau und gibt sie anschließend an die Heizung und das System zur Wassererwärmung ab.

Bei unserer Schaubohrung am 24. April sind zwei Erdwärmesonden für eine Sole/Wasser-Wärmepumpe über Bohrungen in eine Tiefe von rund 70 Metern versenkt worden. Die Erdwärme-sonde stellt dabei das Herzstück der Sole/Wasser-Wärmepumpe dar. Sie wird mit einem Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel, der Sole, befüllt und innerhalb der Erdwärmesonde durch das Erdreich geführt. Dabei nimmt die sie dessen Temperatur an und strömt anschließend zur Wärmepumpe. Dort wird durch die aus dem Erdreich gewonnene Temperatur ein Kältemittel verdampft, auf ein höheres Temperaturniveau komprimiert ("gepumpt") und wieder an das Heizungswasser beziehungsweise Wärmeverteilsystem, idealerweise ein Niedertemperatursystem wie Fußboden-, Wandflächen- oder ein optimiertes Radiator- / Plattenheizung abgegeben. 

 
 
 Wärmepumpen-Aktionswochen des Bundesverbands WärmePumpe

Unter dem Motto „Natürlich. Wärme. Pumpen“ veranstaltet der Bundesverband Wärme Pumpe gemeinsam mit dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) vom 25. April bis 10. Mai 2009 zum zweiten Mal  bundesweite Wärmepumpen-Aktionswochen. Schirmherr der Kampagne ist Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a.D. und bekennender Klimaschützer. Gemeinsam mit Partnern aus Handwerk, mit Geräteherstellern, Planern, Architekten und Energieversorgern bieten BWP und BDH ein vielfältiges Programm mit Aktionen und Veranstaltungen zur Wärmepumpe an. Auch die EnBW ist mit Veranstaltungen an Aktionswochen beteiligt. Weitere Informationen  zu den Aktionswochen von BWP und BDH finden Sie www.waermepumpe.de und unter www.enbw.com/waermepumpe (bitte anklicken).

 
 
Danke
Wir danken allen Besuchern unserer Schaubohrung für ihr Interesse und das entgegengebrachte Vertrauen. Unser besonderer Dank gilt der Bauherrschaft. Ebenso danken wir allen Partnern und Referenten für die Unterstützung bei Planung, Vorbereitung und Durchführung für ihr Engagement und ihren Einsatz. Zum Schluß aber möchten wir es nicht versäumen, auch den vielen "unsichtbaren" Helfern mit ihren fleißigen Händen im Hintergrund zu danken ohne die unsere Veranstaltung so sicher nicht möglich gewesen wäre. 
 
   
© EnBW Energiegemeinschaft e.V. Baden-Württemberg 2008.
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Jörg Launer
Telefon: 0711-289-81404
Telefax: 0711-289-81221
E-Mail: eg@enbw.com

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